Buchtipps - Krimis
Anthony Horowitz, Das Geheimnis des weißen Bandes
Unbedingt lesen sollten Sie den neuen Roman von Anthony Horowitz, "Das Geheimnis des weißen Bandes".
Wenn Sie jetzt denken, dass klingt doch wie bei Shrelock Holmes liegen Sie genau richtig.
Anthony Horowitz hat einen neuen Sherlock-Holmes-Roman geschrieben, der so gut ist, dass selbst das Conan-Doyle-Estate den Hut
vor diesem Buch gezogen hat.
Tauchen Sie ab in den Lononer Nebel und ziehen Sie mit Holmes und Watson
durch die dunkelsten Gassen der Britischen Metroploe immer dem Verbrechen
auf der Spur.
Ein großartiger Spaß, nicht nur für Sherlock Holmes Fans!
Klaus-Peter Wolf, Ostfriesenfalle
Von Borkum nach New York. Der fünfte Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller.
Wie kommt Markus Poppinga ins Restaurant Ben Ash in Manhattan? Eine Klassenkameradin will ihn dort gesehen haben, dabei ist Markus vor drei Jahren tot in seiner Wohnung auf Borkum gefunden worden. Seine Eltern haben ihn eindeutig identifiziert. Die trauernde Mutter trägt die Überreste ihres Sohnes, zu einem bläulich schimmernden Diamanten gepresst, in Herzchenform geschliffen, an einer Kette um den Hals. Doch wer ist der Mann, den die Zeugin für Markus hält?
KLAUS-PETER WOLF, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Norddeutschland. Er zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren deutscher Sprache. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Anne-Frank-Preis, dem Erich-Kästner-Preis und dem Magnolia Award Shanghai. Seine Bücher wurden bisher in 22 Sprachen übersetzt und über 8 Millionen Mal verkauft.
Sebastian Fitzek u.a., P.S. Ich töte dich
„PS: Ich töte Dich“ – 13 Zehn-Minuten-Thriller, herausgegeben von Sebastian Fitzek
Eigentlich lese ich auch lieber einen dicken Wälzer als ein paar Kurzgeschichten.
Aber in dieser sehr schön gestalteten Kurz-Krimi-Sammlung sind tolle Autoren mit wirklich starken Texten vertreten. Und in der hektischen Weihnachtszeit ist so ein Zehn-Minuten-Thriller auch mal eine willkommene Abwechslung.
Als besondere Zugabe gibt es von allen Autoren eine Handschriftenprobe samt graphologischem Kurz-Gutachten. Wenn Sie also schon immer wissen wollten, wie Markus Heitz oder Sebastian Fitzek wirklich ticken, dann lesen Sie los!
Rebecca James, Die Wahrheit über Alice
„Die Wahrheit über Alice“ von Rebecca James ist in diesem Jahr mein Krimi-Highlight. Und das, Sie werden sich wundern, obwohl im ganzen Roman kaum Blut fließt!
Nein, hier handelt es sich um einen richtig guten Schmöker, der seine Sog-Wirkung aus dem Psychoduell zwischen zwei jungen Frauen zieht.
Katherine ist nach dem Tod ihrer kleinen Schwester Rachel für ihr Abschlussjahr an eine andere Schule gewechselt, wo niemand sie kennt. Sie gibt sich die Schuld an Rachels Tod und hat sich sehr zurückgezogen, will niemanden an sich heranlassen. Bis eines Tages Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, sie zu einer Party einlädt und nach und nach Katherines Schutzmauern durchbricht.
Dies ist aber nur das eine Gesicht von Alice, sie hat noch ein anderes, eine böse Fratze mit einem eiskalten schwarzen Blick.
Dieser spannende Roman ist ein tolles Geschenk für alle Mütter oder Töchter zwischen 16 und 86; denn fast alle Frauen haben schon einmal erfahren, wie es ist, von einer Freundin hintergangen zu werden – auch wenn es dabei zum Glück nur selten so dramatisch und tragisch zugeht wie in Katherines Leben.
Jürgen Petschull, Der fünfte Schatten
August 1993: Auf einem norddeutschen Golfplatz finden Bauarbeiter das Wrack eines US-Bombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Kurz darauf werden vier alte Freunde des Verlegers Malte von Mellin ermordet, in Hamburg, auf Sylt und Mallorca. Motive oder Zusammenhänge bleiben der Polizei ein Rätsel, bis in Lokalzeitungen seltsame Todesanzeigen erscheinen: "Von Beileidsbekundungen bitten wir abzusehen ...". Der frühere Reporter und private Ermittler Jonas Anders, genannt "Bogey", findet schließlich Spuren, die zurück in die deutsche Vergangenheit führen: In jene Tage zwischen Krieg und Frieden, in denen ein furchtbares Verbrechen geschehen ist ungesühnt, doch weder vergessen noch vergeben ... Ein herausragendes Werk der Kriminalliteratur und ein spannendes Gesellschaftsporträt.
Bernhard Jaumann, Die Stunde des Schakals
Namibia: Im Windhoeker Nobelviertel Ludwigdorf wird ein Mann, der seine Zitronenbäume wässert, über den Elektrozaun hinweg mit einer AK-47 erschossen. 19 Jahre nach der Ermordung des SWAPO-Anwalts Anton Lubowski beginnt so eine Attentatsserie, der nach und nach die damaligen Täter vom südafrikanischen Geheimdienst zum Opfer fallen. Für die junge Windhuker Kriminalpolizistin Clemencia Garises werden die erbitterten Kämpfe aus der Endzeit der Apartheid lebendig, die sie bisher nur aus Erzählungen kannte ... Doch wer ist der Täter? Und warum schlägt er erst nach fast zwei Jahrzehnten zu?
Jan Schröter, Freundschaftsdienste
Lesen und das Sammeln von Büchern gelten allgemein eher als ungefährliche Hobbies.
Von wegen! Der Nachbar des Hamburger Antiquars Tom Hansen wird eines Tages tot aufgefunden, erschlagen von einem Bücherregal.
Als es kurz darauf noch eine weitere Tote gibt, diesmal direkt vor seiner Ladentür, steckt Tom Hansen, der eigentlich nur in Ruhe gelassen werden möchte, plötzlich mitten in den Ermittlungen.
Nebenbei versucht er auch noch die Ehen seiner beiden Freunde zu retten und sich mit seiner fast erwachsenen Tochter zu versöhnen.
Kein leichtes Unterfangen also!
All diese Verwicklungen erzählt der Hamburger Autor Jan Schröter mit viel Humor und Situationskomik.
So entstand ein ungewöhnlicher und dialogstarker Mix aus klassischer Krimi-Suspense und einer gelungenen Schilderung des alltäglichen Wahnsinns eines Mannes, der sich eigentlich lieber aus allem heraushalten würde.
Der Autor Jan Schröter wurde 1958 in Hamburg geboren, studierte Germanistik und Sonderpädagogik, führte dann eine Buchhandlung, bevor er sich schließlich der Arbeit als Autor und freier Journalist widmete. Er schrieb zahlreiche Drehbücher für TV-Klassiker wie "Großstadtrevier", "Traumschiff" und "Alphateam".
Josh Bazell, Schneller als der Tod
Dr. Peter Brown ist Assistenzarzt in einem Krankenhaus in Manhattan. Er ist ein guter Arzt, begabt und immer bemüht, seinen Patienten zu helfen. Sein Blick auf den alltäglichen Wahnsinn im amerikanischen Gesundheitssystem ist realistisch bis zynisch.
Was kaum jemand weiß: Peter ist im Zeugenschutzprogramm.
Bis zu seinem Medizinstudium war er Pietro „Bärentatze“, ein eiskalter Mafia-Killer. Als eines Tages ein Mafia-Boss auf seinem Untersuchungstisch landet, fliegt seine geheime Identität auf. Peter/Pietro muss sich und seine Patienten vor dem Tod retten, was sich als gar nicht so leicht erweist.
Josh Bazell, der selbst Literatur und Medizin studierte, ist mit „Schneller als der Tod“ ein wirklich furioser Krimi gelungen! Temporeich, „hard-boiled“, bitterböse und komisch gestaltet er seine abgründige Story.
Das ist mal wieder ein Thriller für Hartgesottene (es fließt viel Blut), aber auch für alle Fans von „Dr. House“ und Quentin Tarantino.
Henning Mankell, Der Feind imSchatten
Der neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen.
Ein Muss, nicht nur für alle Wallander-Fans!
Johann Theorin, Nebelsturm (Hörbuch 5 Audio-CDs)
Der „Nebelsturm“ ist nach „Öland“ der zweite Kriminalroman des schwedischen Autors Johann Theorin.
Auch dieses Mal führt uns die Handlung nach Öland, und zwar ganz in den Norden der Insel.
Dort stehen seit 1846 zwei Leuchttürme. Es wird gesagt, sie seien verflucht, weil beim bau das Holz eines gestandeten Schiffes verwendet wurde. Menschen waren bei dem Unglück ums Leben gekommen.
Doch das ist lange her.
Heute werden die Leuchttürme ferngesteuert betrieben und auf dem Hof des ehemaligen Leuchtturmwärters wohnen seit kurzem Jaokim Westin und seine Familie. Sie hatten die Anzeige des Maklers gelesen.
Einsamer Hof im Norden Ölands zu verkaufen. Einsam an der Küste gelegen. Gebäude renovierungsbedürftig. Nebengebäude eigenen sich hervorragend als Ferienwohnungen. etc.
Nach der Renovierung wollen sie die Nebengebäude zu einer Pension für Feriengäste umbauen.
Bis eines Tages ein Unglück geschieht.
Joakim ist auf dem Rückweg von Stockholm, als ihn die Nachricht erreicht, seine Tochter sei ertrunken.
Eine Falschmeldung der Polizei, wie sich herausstellt.
In Wirklichkeit geht es seiner Tochter gut, aber seine Frau Katrine wurde bei den Leuchttürmen tot aufgefunden.
Nun beginnt eine unglaublich spannende und mystische Geschichte.
War Katrines Tod ein Unfall? Zumindest die Polizei glaubt dies. Oder war es doch Mord? Es hat in den letzten 150 Jahren auf Aludden bereits mehrere mysteriöse Todesfälle gegeben.
Also doch ein Fluch?
Dann entdeckt Joakim in der Scheune einen versteckten Raum, der scheinbar keine Türen hat ...
Ob Katrines Tod wirklich nur ein Unfall war und was sich hin dem versteckten Raum hinter der Wand befindet, das müssen Sie jetzt schon selbst herausfinden.
Es lohnt sich!













