Buchtipps - Belletristik

Jan Schröter, Mogelpackung

Buch Cover zu Jan Schröter, Mogelpackung

Mogelpackung
Im Job die Kündigung kassiert, die Freundin mit dem Chef im Bett erwischt – Fredo Fried (34) ist völlig planlos und braucht dringend eine Erleuchtung. In dieser Krise kommt ihm das Angebot seines Bruders gerade recht: Fredo soll für ein Vierteljahr als Haus- und Kinderhüter in die Bresche springen, da Markus beruflich ins Ausland muss. Eine Luxusvilla inklusive Weinkeller und Limousine – genau die richtige Wellness-Oase für einen Mann in der Sinnkrise, findet Fredo. Allerdings stecken die beiden Teenies Tim und Karla mitten in der Pubertät und Oma Gesche rutscht zunehmend in die Demenz ab. Egal! Getreu seinem Motto »blenden, bluffen, abtauchen« stürzt sich Fredo mit Volldampf in seine Mission …

Der Autor Jan Schröter wurde 1958 in Hamburg geboren, studierte Germanistik und Sonderpädagogik, führte dann eine Buchhandlung, bevor er sich schließlich der Arbeit als Autor und freier Journalist widmete. Er schrieb zahlreiche Drehbücher für TV-Klassiker wie "Großstadtrevier", "Traumschiff" und "Alphateam".

Gelesen und empfohlen von: 
Iris Hunscheid
Buchtitel: 
Mogelpackung
Buchautor: 
Schröter, Jan
Verlag: 
Knaur Taschenbuch Verlag
Preis: 
8,99 €
Seitenumfang: 
304 Seiten
Einband: 
Taschenbuch

Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts

Buch Cover zu Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts

Deutscher Buchpreis 2011 für Eugen Ruge!
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Gelesen und empfohlen von: 
Veit Hoffmann
Buchtitel: 
In Zeiten des abnehmenden Lichts
Buchautor: 
Ruge, Eugen
Verlag: 
Rowohlt Verlag
Preis: 
19,95 €
Seitenumfang: 
425 Seiten
Einband: 
Hardcover

Tomas Tranströmer, Das große Rätsel - Gedichte -

Buch Cover zu Tomas Tranströmer, Das große Rätsel - Gedichte -

Wir haben ihn lieferbar! Der diesjährige Nobelpreisträger Tomas Tranströmer ist ein Meister der Verknappung. Sein Gedichtband "Das große Rätsel", in Schweden ein Bestseller, versammelt die Texte der letzten Jahre: fünf Gedichte und eine Hand voll Haikus. "Es ist, als würde jeder Dreizeiler das Himmelsgewölbe neu erfinden", schreibt Aris Fioretos. "Tranströmer hat eine diebstahlsichere Fähigkeit, unerwartete Räume zu schaffen - stille Explosionen aus Freude und Trauer, Nischen für Verwunderung und Zuversicht."

Gelesen und empfohlen von: 
Veit Hoffmann
Buchtitel: 
Das große Rätsel
Buchautor: 
Tranströmer, Tomas
Verlag: 
Hanser Verlag
Preis: 
12,90 €

Alex Capus, Léon und Louise

Buch Cover zu Alex Capus, Léon und Louise

Zwei junge Leute verlieben sich, der Krieg bringt sie auseinander und doch kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Das ist die Geschichte von Léon und Louise.
Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Gelesen und empfohlen von: 
Veit Hoffmann
Buchtitel: 
Léon und Louise
Buchautor: 
Capus, Alex
Verlag: 
Hanser
Preis: 
19,90 €
Seitenumfang: 
320 Seiten
Einband: 
Hardcover

Volker Basterts Kolumnen

Buch Cover zu Volker Basterts Kolumnen

Der Paderborner Steuerberater Volker Bastert hat zu seinem 25jährigen Jubiläum einige seiner monatlichen Mandantenrundschreiben in diesem kleinen Band zusammengefasst. Humorvoll, klar und leicht verständlich klärt er über Neuigkeiten aus Gesetz und Rechtsprechung auf. Selbstständige finden in diesem Büchlein unzählige Tipps und Möglichkeiten, Steuern zu sparen.
Das ideale Geschenk für alle Steuerberater und Sparfüchse mit Humor!

Hier ein kleiner Auschnitt: (Mandantenrundschreiben vom April 2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mandantinnen und Mandanten,

man muß den Berliner Finanzministerialen lassen, das sind schon recht gerissene Hunde. Nicht nur, daß sie über den Ankauf einer gewissen Liechtensteiner DVD für ca. 5 Millionen gerade dabei sind, eine Traumrendite von 300 Mio. Euro zu erzielen. Nein, viele gemeine Dinge tun sie zunächst recht unbemerkt.

So etwa die Streichung der Absetzbarkeit des Arbeitswegunfalls. In einer Art Salami-Taktik waren vorher eine ganze Reihe von bislang als Werbungskosten anerkannten, typischen Arbeitnehmer-Werbungskosten einkassiert worden. Durch eine Gesetzesänderung ab 2001 beispielsweise der Verlust eines beruflich genutzten Fahrzeugs durch Diebstahl. 2006 hat der Gesetzgeber beim Griff nach den ersten 20 Kilometern Arbeitsweg auch gleich noch mit einem Rundschlag Arbeitswegunfälle und Parkgebühren vor dem Betrieb weggeholzt. All das sei nun mit der Entfernungspauschale abgegolten, so neuerdings das Gesetz. "Aus Vereinfachungsgründen" - wer's glaubt, dem kann ich gern mehrere Dutzend anderer Stellen im Gesetz zeigen, die man bewußt schwierig läßt, weil sie heftig Steuern einbringen.
Vermutlich hat man den Lehrern und Pfarrern ihre Arbeitszimmer auch aus Vereinfachungsgründen unter den Füßen weggezogen.

Als Nichtjurist ist mir anläßlich solcher Vereinfachungen der Wert unserer Gerichte bewußt geworden. Ich gebe zu, Richter bisweilen beneidet zu haben
- gute Besoldung, tragbare Belastung mit Arbeit und ein hohes öffentliches Ansehen. Wogegen sich das Ansehen meines Berufsstands in Grenzen hält.
Steuerberater balancieren doch nur am Rande der Legalität, denken einige.
Helfen mit, daß der Kaiser nicht so ganz kriegt, was des Kaisers sein sollte.

Unsere obersten Finanzrichter in Sybille Baumgarts bayrischer Heimatstadt haben die Sache mit den ersten 20 Kilometern bei der Entfernungspauschale nach Karlsruhe zum Verfassungsgericht verwiesen. Sie meinen, die von Steinbrück, Steinmeier und Konsorten 'Werkstorprinzip' genannte neue Denke verstoße gegen den Grundsatz, daß der Staat sich nur an dem Geld durch Steuern beteiligen dürfe, das einem netto überbleibt ('Nettoprinzip'). Die Stones dagegen behaupten, das berufliche finge erst beim Betreten des Firmengeländes an. Alles vorher, Fahren, Parken, Unfälle, seien im Grunde Privatsache so wie Essen oder Wohnen, und wenn der Gesetzgeber ab dem 21.
Kilometer Entfernung dem Arbeitnehmer eine Pauschale zubillige, dann sei das eine besondere Nettigkeit gegenüber den Fernpendlern, die es zugegeben schwer hätten.

Alle Fachleute - und man hört das auch aus Finanzamtskreisen - sind vorsichtig optimistisch, daß die Karlsruher das Werkstorprinzip für Quatsch halten und wieder mit Helmut Kohl sagen, entscheidend ist doch, was hinten rauskommt. Deshalb werden auch Steuerbescheide für 2007 bereits mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehen. Sie brauchen also, wenn Sie meinen, daß Ihnen die Arbeitswegpauschale etwas gebracht hätte, keinen Einspruch einzulegen, behaupten die vom Finanzamt.

Sicherlich möchte man durch diese öffentlich gestreute Beruhigung nur vermeiden, daß die Bearbeiterinnen der Behörde vor lauter Einsprüchen das Linoleum auf den Schreibtischoberflächen nicht mehr erkennen können. Mein Kollege Dirk Oetelshofen sagt, eigentlich sei doch ein Einspruch angebracht, wenn man wirklich gewissenhaft arbeiten wolle (wollen wir ja ständig). Es könnte nämlich sein, daß die Karlsruher Richter dem Gesetzgeber eine völlige Wiederzulassung der Abziehbarkeit sämtlicher Kosten aufbrummen, also auch der Monatskarten für's Parken vorm Betrieb, des vor der Firma geklauten Motorrollers und des besagten Unfalls auf dem Weg zurück nach Hause. Der Vorläufigkeitsvermerk der Finanzbeamten beschränkt sich jedoch listigerweise nur auf die nackte 20-Kilometer-Streichung, nicht etwa den ganzen veränderten Paragraphen 9 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes.

Ist doch irgendwie nicht fair, meine ich. Hätte man doch großzügiger sein können, wo demnächst 300 Mio. mehr in der Kasse sein könnten. Aber man will gnadenlos den kleinen Einzelfallkram weghauen. Alle diese lieb gewordenen kleinen Absetzbarkeiten.

Letzten Endes rückt man damit auch den kleinen Steuerberatern zu Leibe.
Bisher waren die stets dafür gut, komplizierte Neuregelungen den Mandanten zu erklären. Die wandten sich hilfesuchend an die Experten, und diese bekamen ein Honorar, was die reinen Einkommensteuer-Mandanten, zumal die kleineren, in Gedanken mit der erwarteten Steuererstattung saldierten. "Aus Vereinfachungsgründen" wurden und werden nun eine ganze Reihe von Dingen gestrichen - ein großer Teil der Steuerberaterkosten ist keine Sonderausgabe mehr, ein Arbeitszimmer nur noch in bestimmten Fällen Betriebsausgabe. Immer häufiger wird also der Steuerbürger verwundert feststellen, na, mit dem Steuerberater, das hat sich aber auch nicht besonders gelohnt. 500 Euro bezahlen müssen, 497,65 Euro erstattet bekommen. Nächstes Jahr lasse ich das lieber. Mein Kollege hat sich dieses Elster-Programm heruntergeladen, und wenn der mir zeigt, wie es geht, dann kriege ich vielleicht nur 200 Euro wieder, stehe mich aber doch besser damit.

Die Stones reiben sich die Hände. Das wollen die nämlich. Die Sache mit den Steuern soll massenhaft und automatisiert laufen. Wer verstehen will, was geht und was nicht, soll dafür sich Rat einkaufen, aber dessen Kosten selbst aufbringen - aus versteuertem Geld, so wie man sich ein Eis gönnt.
Dann kann die Verwaltung massenhaft Personal aus den Veranlagungsbezirken abziehen und in den Bereich Betriebsprüfung stecken.

Sehe ich zu schwarz? Wie sehen Sie das? Bitte, wenn Sie ein bißchen Zeit aufbringen können, schreiben Sie mir gern Ihre Meinung dazu.

Gelesen und empfohlen von: 
Veit Hoffmann
Buchtitel: 
Volker Basterts Kolumnen
Buchautor: 
Bastert, Volker
Verlag: 
ifb Verlag Deutsche Sprache
Preis: 
15,00 €
Seitenumfang: 
139 Seiten

Astrid Rosenfeld, Adams Erbe

Buch Cover zu Astrid Rosenfeld, Adams Erbe

Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.


Jetzt den Videotrailer zum Buch anschauen!

Gelesen und empfohlen von: 
Iris Hunscheid
Buchtitel: 
Adams Erbe
Buchautor: 
Rosenfeld, Astrid
Verlag: 
Diogenes Verlag
Preis: 
21,90 €
Seitenumfang: 
384 Seiten
Einband: 
Hardcover

Margriet de Moor, Der Maler und das Mädchen

Buch Cover zu Margriet de Moor, Der Maler und das Mädchen

Warum erschlug die achtzehnjährige Elsje, gerade erst nach Amsterdam gekommen, ihre Zimmerwirtin mit einem Beil? Und warum hat sie nicht bereut? Dann hätte man ihren Leichnam begraben und nicht zur Abschreckung öffentlich ausgestellt. Und was veranlasste den Maler Rembrandt, sich zu dem Leichnam zu begeben und ihn mit wenigen Strichen für immer festzuhalten? Margriet de Moor schreibt einen großen Roman über die Malerei, die Liebe und den Tod im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Wie eine Malerin wechselt sie in diesem Krimi zwischen Hell und Dunkel und verschränkt die gegensätzlichen Geschichten zu einer spannenden, ergreifenden Erzählung.


Leseprobe als Download

Gelesen und empfohlen von: 
Veit Hoffmann
Buchtitel: 
Der Maler und das Mädchen
Buchautor: 
de Moor, Margriet
Verlag: 
Hanser
Preis: 
19,90 €
Seitenumfang: 
299 Seiten
Einband: 
Hardcover

Axel Brüggemann, Landfrust

Buch Cover zu Axel Brüggemann, Landfrust

Immer mehr Städter ziehen inzwischen aufs Land oder träumen vom Häuschen im Grünen. Doch ist dort wirklich das Idyll zu finden, nach dem sich alle sehnen? Axel Brüggemann, der selbst aus Berlin zurück in sein norddeutsches Heimatdorf zog, geht dieser Frage nach und reist durch die deutsche Provinz. Und er stellt fest, dass das Landleben, wie man es sich als Städter vorstellt, mittlerweile kaum noch existiert. Ausgeprägter Gemeinschaftssinn der Dorfbevölkerung, nachbarschaftliche Hilfe und ein ruhiges Leben im Einklang mit der Natur sind nur noch selten zu finden. Stattdessen werden in der Provinz Schulen und Arbeitsplätze rar, und die jungen Menschen verlassen das Land Richtung Stadt.
Axel Brüggemann rückt in seinem Buch einige zuckrige Klischees über das Glück zwischen Kuhstall und Tante-Emma-Laden zurecht, erzählt anekdotenreich und unterhaltsam vom Leben in seinem Dorf und wirft einen mal kritischen, mal liebevollen Blick auf die deutsche Provinz. Denn eines ist ganz sicher: Das Leben auf dem Land lohnt sich doch.

Axel Brüggemann, geb. 1971, studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte. Er war Kulturredakteur und Textchef bei der Welt am Sonntag. Seit 2006 schreibt er unter anderen für die FAS, den Stern, den Cicero, Focus und den Weser Kurier. Außerdem ist er für den Deutschlandfunk, das ZDF und arte tätig. Seine CD-Reihe „Der kleine Hörsaal“ wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Gelesen und empfohlen von: 
Iris Hunscheid
Buchtitel: 
Landfrust
Buchautor: 
Brüggemann, Axel
Verlag: 
Kindler
Preis: 
14,95 €
Seitenumfang: 
224 Seiten

Lauren Oliver, Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Buch Cover zu Lauren Oliver, Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Dieses Buch beginnt mit dem Ende der Geschichte:
Auf dem Nachhauseweg von einer Party stirbt Samantha Kingston, die Erzählerin, bei einem Unfall.
Kurz vorher hat sie sich mit ihren Freundinnen darüber unterhalten, wie es wohl ist, wenn man stirbt.
Sie muss feststellen, dass alles anders kommt, als sie es sich vorgestellt haben.

Samantha ist 17.
Sie gehört zu einer Clique von vier Mädchen.
Alle sind sehr beliebt und grausam zu denen, die nicht cool genug sind.
Samanthas Freund Rob gehört natürlich auch zu den beliebtesten Schülern, ist jedoch sehr oberflächlich und unsympathisch.
Samantha ist nicht glücklich mit ihm, gesteht das jedoch nicht einmal sich selbst ein, da es schließlich ein Privileg ist, mit Rob zusammen zu sein.

Samantha erzählt, wie ihr letzter Tag, ein Valentinstag, abgelaufen ist:
In der Schule werden - wie in jedem Jahr - Rosen verschenkt.
Samantha erwartet, sehr viele Rosen zu bekommen, was auch geschieht, da sie zu den beliebten Schülerinnen gehört.
Am Abend gibt Kent, einer der uncoolen Schüler, eine Party.
Da seine Eltern ein riesiges Haus haben und es außerdem Fassbier geben soll, gehen aber doch alle hin.
Kent ist seit Jahren in Samantha verliebt, auch er hat ihr eine Rose geschickt.

Die Party endet in einer Katastrophe, die ihr Ende darin findet, dass die vier Mädchen auf dem Nachhauseweg verunglücken.

An dieser Stelle müsste das Buch eigentlich zu Ende sein, aber das ist es nicht:
Am nächsten Morgen wird Samantha wieder wach, aber etwas scheint nicht zu stimmen ...

Noch sechs Mal erlebt Samantha diesen Valentinstag. Jeder dieser Tage verläuft anders, da sich Samantha immer wieder anders verhält, bevor sie am siebten Valentinstag endlich merkt, worauf es ankommt.

Mir hat dieser Roman von Lauren Oliver sehr gut gefallen, da die anfangs eher unsympathische Samantha sich im Laufe der Valentinstage immer mehr bewusst wird, dass ihr Ruf nicht alles ist und sie sich Dinge eingesteht, die sie vorher nicht denken wollte.
Sie wird also erwachsen.

Zu empfehlen ist dieses Buch für Leserinnen ab 14.

Gelesen und empfohlen von: 
Brigitte Fabarius
Buchtitel: 
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
Buchautor: 
Olivier, Lauren
Verlag: 
Carlsen Verlag
Preis: 
19,90 €
Seitenumfang: 
447 Seiten
Einband: 
Hardcover

Sadie Jones, Kleine Kriege

Buch Cover zu Sadie Jones, Kleine Kriege

Henry Treherne stammt aus einer britischen Offiziersfamilie.
Sein großer Traum besteht darin, Großes für die Armee zu leisten, wie es auch seine Vorfahren getan haben.
Er wird kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zum Offizier ernannt und, nachdem er zehn Jahre in Deutschland stationiert war, nach Zypern versetzt.

Henrys Frau Clara kommt einen Monat später mit den beiden Töchtern nach Zypern.
Hier erwartet sie nicht nur strahlendes Wetter, sondern, wie sie bald merkt, auch Einsamkeit und Angst.

Als kurz nach Claras Ankunft ein Anschlag auf die Polizeiwache verübt wird, und Henry mitten in der Nacht an den Tatort gerufen wird gerät sie zum ersten Mal in Panik.

Immer wieder kommt es zu solchen Anschlägen durch Untergrundorganisationen, die den Anschluss Zyperns an Griechenland erzwingen wollen.
Aber auch auf Seiten der Briten läuft nicht alles reibungslos ab.
Im Laufe der Geschichte erkennt Henry, dass das Vorgehen der Armee und das Verhalten einiger Soldaten und Vorgesetzter nicht seinen Vorstellungen von ehrbarem Verhalten entsprechen.

Die Grausamkeiten, die Henry erlebt, hinterlassen ihre Spuren und wirken sich auf seine Ehe aus:
Er entfremdet sich immer weiter von Clara, die ihrerseits merkt, dass es unter den anderen Ehefrauen keine Frau gibt, mit der sie sich anfreunden möchte.
Das abgeschottete Leben in der Offizierskolonie und die ständige Angst machen ihr auch wegen der zunehmenden Entfremdung von Henry immer mehr zu schaffen.

Sadie Jones zeigt, wie sich der „kleine Krieg“ auch auf die Ehe von Henry und Clara auswirkt und wie sich der Einsatz auf der sonnigen Insel schnell in ein Schreckenszenario verwandelt

Gelesen und empfohlen von: 
Brigitte Fabarius
Buchtitel: 
Kleine Kriege
Buchautor: 
Jones, Sadie
Verlag: 
Schöffling Verlag
Preis: 
22,95 €
Seitenumfang: 
444 Seiten
Einband: 
Hardcover