William Boyd, Einfache Gewitter
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel ändert sich das Leben von Adam Kindred, einem Klimaforscher, der für ein Vorstellungsgespräch nach London gekommen ist: Alles beginnt damit, dass er in einem Restaurant mit einem Allergologen ins Gespräch kommt; dieser Mann wirkt sehr fahrig und lässt eine Aktenmappe liegen, die Adam ihm ihm nach Hause bringt. Als er die Wohnung betritt, liegt der Arzt auf dem Bett.
Er wurde erstochen.
Kindred flieht und merkt, dass er verfolgt wird, vermutlich von dem Mörder. Auch die Polizei ist hinter Adam her, man hält ihn für den Mörder des Allergologen.
Adam taucht unter und versteckt sich zunächst auf einem brachliegenden Grundstück an der Themse. Von nun an muss er auf die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation verzichten, um keinen Hinweis darauf zu geben, wo er sich aufhält.
Bei dem Versuch, doch noch seine Unschuld zu beweisen, kommt Adam dunklen Machenschaften der Pharmaindustrie auf die Spur.
William Boyd erzählt in seinem neuen Roman vom verzweifelten Versuch eines Menschen, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, ein komplett neues Leben aufzubauen.
Dabei ist besonders verstörend, wie gläsern das Leben durch die Möglichkeiten der Überwachung heutzutage ist.




