Ursula Poznanski, Erebos
Was verbirgt sich hinter den Päckchen, die an Nicks Schule herumgereicht werden, über die aber niemand spricht?
Als auch Nick endlich ein solches Päckchen erhält, stellt er fest, dass es sich um ein Computerspiel handelt, um Erebos. Dieses Spiel ist anders als alles, was er bisher gespielt hat: Die Grafik ist sehr real, außerdem scheint Erebos die Spieler und ihre geheimen Wünsche zu kennen.
Neben den Aufträgen, die innerhalb des Spiels ausgeführt werden müssen, gibt es auch solche, die sich auf die reale Welt beziehen. Außerdem scheint das Spiel die Spieler zu kontrollieren.
Jeder hat nur eine Chance Erebos zu spielen. Wer gegen die Regeln verstößt, fliegt raus. Die wichtigsten Regeln lauten, in der realen Welt mit niemandem über Erebos und in der virtuellen Welt nicht über die reale Welt zu reden und das Spiel nur allein zu spielen.
Genau wie seine Mitschüler verbringt Nick Tage und Nächte vor dem Computer; sein ganzes Leben dreht sich nur noch um Erebos.
Dann erhält er den Auftrag, einen Menschen umzubringen.
Dieser Roman für Leser ab 13 entwickelt einen ähnlichen Sog wie das Computerspiel. Man verfolgt gebannt, wie Erebos Nicks gesamtes Leben beherrscht und fragt sich, ob es dem Jungen gelingt, heil aus der Sache herauszukommen.




