Rose Tremain, Der weite Weg nach Hause
Lev ist ein stiller, trauriger Mann, der nach dem Tod seiner Frau nach England gegangen ist, um den Lebensunterhalt für seine zurückgelassen Mutter und Tochter zu verdienen. In dem osteuropäischen Dorf, aus dem er stammt, gab es nichts mehr für ihn zu tun. Er ist ein Mann, der von der Erinnerung getragen wird, der aber auch immer neue Wege geht um Glück zu suchen.
Als Lev, mittlerweile Küchenchef eines Altenheims, von zu Hause schlechte Nachrichten erreichen, verfolgt er zielstrebig eine großartige Idee, um seiner Familie aus der Armut zu verhelfen.
Bei aller Melancholie und karger Lebensführung gibt er die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft nie auf.
Dieser Roman von Rose Tremain ist eine bewegende Geschichte von der Entwurzelung in heutiger Zeit, von ganz viel Menschlichkeit und Wärme und davon, dass man bei jedem Aufbruch auch immer etwas zurück lässt.



