Ketil Björnstad: "Der Fluß"
Der Fluss beginnt spannend, man fließt in ihn hinein, wie in einen guten Krimi- und doch ist alles dichter, voll intensiv gelebter Emotionen.
Eine Segelyacht kentert an der Südküste Norwegens und nur unter Lebensgefahr gelingt es Aksel Vinding, dem Protagonisten des Romans die Schiffbrüchigen zu retten. Unter Ihnen befindet sich auch Marianne Skoog, die Mutter von Aksels verstorbener Freundin Anja.
Anja gehörte, wie er selbst zum Kreis junger Pianisten, in dem alle das Ziel verfolgen, zu debütieren.
Angetrieben von seiner ehrgeizigen Klavierlehrerin, stellt Aksel sich dieser Herausforderung. Auf seinem Weg lernt er Marianne Skoog immer mehr kennen und geht eine enge Bindung mit ihr ein, eine Bindung, die ihn immer wieder zweifeln lässt, wie viel er von sich für die Musik aufzugeben bereit ist.
So wird der Fluß, zum Sinnbild seiner Zweifel - auf der einen Uferseite lebt Marianne Skoog, auf der anderen die Klavierlehrerin.
Ketil Björnstad, selbst Pianist, hat nicht nur einen Künstlerroman geschrieben, er hat auch auf eindrucksvolle Weise die Zweifel, aber auch die großen Gefühle des Erwachsenwerdens eingefangen und beschrieben.
GROßARTIG!!!





